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Donnerstag, 22. November 2007

Dany Wiseman hat auch 'n Blog?

Also ich mag Dany. Er ist ein klasse Spieler und wirkt trotz seiner Bekanntheit bemerkenswert bodenständig und natürlich. Keine Ahnung, wie er nun auch noch die Zeit finden will, Beiträge für sein Blog zu erstellen. Natürlich findet man in Dany's Weblog in erster Linie ein Menge über ihn persönlich heraus. Er ist da ziemlich offen und man hat das fast das Gefühl etwas zu viel zu erfahren.

Aber rein vom Design her, ist die Website ... sagen wir mal höflicherweise "erschütternd". Als ich seine eMail mit dem Link erhalten und den URL geöffnet habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Tut mir Leid, Dany! Ich hoffe, Dir hat niemand dabei geholfen. Die ersten Gehversuche sind für niemanden einfach gewesen ...

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Freitag, 7. September 2007

Chris Barnes

Chris Barnes wurde am 25.02.1970 in den USA geboren. Er ist momentan einer der führenden Bowler der "Denny's PBA Tour". Er wurde 1998 mit dem "PBA Rookie of the Year"-Preis ausgezeichnet und gewann seitdem mehr als 1,5 Millionen Dollar an Preisgeldern. Mit seiner Frau Lynda, die ebenfalls professionell Bowling spielt, ist er seit 1999 verheiratet.

Chris gewann bisher 8 PBA-Titel. Darunter befindet sich beispielsweise der Sieg im 62. U.S. Open und das Dexter-Turnier der Champions in 2006. Er hat in sechs aufeinanderfolgenden Jahren wenigstens einen Titel gewonnen, spielte in 50 Finals, die im TV übertragen wurden und hält den Rekord, vor Pete Weber und Jason Couch, am schnellsten die 1 Million Preisgeld erreicht zu haben.

Chris wurde (zusammen mit den den Superstars Pete Weber und Walter Ray Williams Jr.) im Rahmen der Dokumentation "A League of Ordinary Gentlemen" (2006) in der Saison 2002/2003 vom 20fachen Tour-Titelträger Wayne Webb begleitet.
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Montag, 23. Juli 2007

Tapes und Inserts

Ich selbst benutze keine Handschuhe, Gelenkstützen bzw. Schienen. Sie behindern mich irgendwie. Aber das hängt in jedem Fall vom persönlichen Bedürfnis jedes einzelnen Bowlers ab. Mancher traut dem eigenen Handgelenk vielleicht nicht so viel zu oder verfügt über die entsprechende Erfahrung, so ein Hilfsmittel benutzen zu müssen. Ich selbst bin immer gut durch meinen rote getapten Daumen erkennbar.

Als ich hier in Italien wieder anfing aktiv zu spielen, war ich im ersten Moment überrascht, dass bei allen Einzel- oder Doppelturnieren immer 8 Partien pro Nase gespielt werden. Das war ich von den Turnieren nicht gewohnt, die ich in Deutschland gespielt hatte. Meiner Meinung nach repräsentieren 8 Spiele die eigene Spielstärke noch besser, aber sie stellen auch eine hohe Anforderung an die Kondition der Spieler.

Ein von mir "gern gemachter" Fehler ist, dass ich den Ball "kralle". Dabei entstehen oft Hautabschürfungen und/oder Schwellungen, die das Spiel noch zusätzlich erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen. Bei einem Gespräch darüber, hat mir mein Trainer empfohlen, es einmal mit Tapes zu versuchen. Bis dahin kannte ich nur die Inserts für das Daumenloch der Bälle.

Einer der größten Anbieter/Hersteller für jeden erdenklichen Typ von Tapes ist die Exactacator Inc. mit ihrer Produktlinie Vise, die übrigens auch von der PBA akzeptiert wird. Ich kann nur jedem empfehlen, der gleiche oder ähnliche Probleme hat, sich deswegen noch einmal im nächsten Proshop beraten zu lassen. Es ist zwar eine zusätzliche Ausgabe, die auf Dauer nicht ganz billig ist, dafür hat man aber länger Spaß am Bowling, ohne sich immer wieder dabei weh zu tun.
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Montag, 9. Juli 2007

Mein neuer Elite-Ball

Kürzlich hat mir Christian, mein aktueller Ballbohrer, einen Bowlingball von Elite aufgeschwatzt. Ich brauchte einen Ball, der auch bei mittlerem Öl, dass ich oft bei meiner Hausbahn vorfinde, noch gut geht und nicht tot in der Gasse ankommt. Der mir empfohlene Solar Eclipse sieht schon mal garnicht so hässlich aus, habe ich mir gedacht und ihn gleich ausprobiert.

Ich bin wirklich überrascht gewesen. Der Ball macht einen wirklich bösartigen Haken in die Gasse und geht sehr aktiv in die Pins. Ich bin kürzlich schon von meiner Angewohnheit abgewichen und keinen Storm-Ball gekauft. Aber dieses mal hat es sich wirklich gelohnt. Besonders viel wusste ich ja nicht gerade über Elite Bowling, also habe ich mich gleich einmal auf deren Website ein bisschen informiert.

An sich hat Elite alles zu bieten, was jeder andere Hersteller auch hat. Die Auswahl und ist nur kleiner und feiner. Bei den Bällen gibt es 3 Serien. Die R-Serie zu der auch mein neuer Bowlingball gehört, die Alien-Serie und die PBA-Serie. Die PBA-Serie scheint mir auch sehr interessant zu sein. Für jedes der Ölmuster, die bei der PBA bespielt werden, wird ein anderer Ball angeboten und trägt sinnigerweise selbigen Namen (Scorpion, Cheetah, Shark, Chameleon und Viper).
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Donnerstag, 5. Juli 2007

Der Weber-Clan

Interessant ist Pete Weber nicht nur, weil er eine Sonnenbrille trägt und irgendwie wie der McEnroe des Bowling wirkt. Auch sein sein Spiel ist sehr spektakulär und erfolgreich. Eigentlich heißt er mit vollem Namen Pete David Weber - oder kurz PDW - und wurde am 08.07.1962 in St. Ann, Missouri geboren.

Während seiner PBA-Tour-Vergangenheit gab es einige schwer Momente in seinem Leben, die bis zum Tour-Ausschluss führten. Sein späteres Comeback jedoch brachte ihn dann bis zur Aufnahme in die 'Hall of Fame' im Jahre 1998. Insgesamt hat er 34 PBA-Events gewonnen (davon 8 Majors). Der 34. Gewinn versetzte ihn in der Statistik auf den 3. Platz in der "Allzeit Bestenliste" der PBA (zusammen mit Mark Roth). Pete ist zurzeit der 2. Pro-Bowler in der PBA-Geschichte der mehr als 3 Millionen $ während der Tour verdient hat. Der erste ist Walter Ray Williams Jr., der auch vor ihm in der in der Statistik der meisten Titel steht. Walter scheint sowieso Pete's Angstgegner zu sein, wenn man sich einige der letzten Zusammentreffen bei Finals ansieht: 213-236 bei der PBA Weltmeisterschaft 2006 und 236-289 im Titelkampf beim Japan Cup 2006.

Wenn man von Pete spricht oder schreibt, ist auch immer sein Vater allgegenwärtig. Dick Weber, geboren am 23.12.1929, war einer der bekanntesten Bowler seiner Zeit und Gründungsmitglied der PBA. Er wurde im St. Louis Walk of Fame verewigt und ist außerdem bekannt durch sein Trainingsvideo "Let's Bowl With Dick Weber". Der "Weber-Cup" in England, eines der bekanntesten und prestigeträchtigsten Bowling-Turniere, wurde nach ihm benannt. Am 13.02.2005 ist Dick Weber verstorben. Im März 2007 wurde eine Dokumentation über sein Leben und seine Leistungen herausgebracht.
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Dienstag, 3. Juli 2007

Walter Ray Williams Jr.

Walter, in Ocala (FL) in den USA am 10.06.1959 geboren, ist der Spieler, der in der PBA-Tour-Geschichte am zweit häufigsten gewonnen hat. Er holte bisher 35 PBA-Titel und wurde 5 x zum Spieler des Jahres gewählt und liegt damit an 2. Stelle hinter Earl Anthony, der diesen Titel 6 x bekam. Neben seinem Rekord, am häufigsten in TV-Finals zu sehen zu sein, wurde er außerdem 1995 in die 'Hall of Fame' aufgenommen.

Die Liste seiner Siege ließe sich noch weiter ergänzen, wenn man weitere nationale und internationale Turniere mit einbeziehen würde. Jedoch gibt es einige Fakten aus seinem Leben, die aufzeigen, wie vielseitig er wirklich ist. Walter hat beispielsweise Physik studiert und mit einem BS abgeschlossen.

Auf seiner Website, die übrigens recht aktuell ist, beantwortet er auch direkt Fragen seiner Fans und beweist mit seinen Antworten, wie bodenständig er geblieben ist. Neben dem Bowling ist Walter übrigens auch sehr aktiv beim Hufeneisen-Werfen. Er bestreitet zusätzlich einige hochklassige 'Horseshoe'-Turniere und kann auch hierbei einige Erfolge vorweisen (wie z.B. 17facher Champion in Kalifornien).
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Montag, 2. Juli 2007

Danny Wisemann

Die PBA hat ja so einige Topspieler des professionellen Bowlingsports. Und weil das wirklich viele sind, machen wir einfach mal eine Serie draus. Nur einer kann der Erste sein: Ein Spieler, den ich persönlich sehr sympathisch finde, ist Danny Wisemann. Danny heißt eigentlich Daniel Albert Wiseman und wurde am 24.09.1967 geboren. Er wohnt in Baltimore (MD) in den USA und ist - Zusatzinfo für die weiblichen Leser - noch Single. Er ist Rechtshänder und spielte in der PBA bisher 37 perfekte Spiele.

Der bisher größte Erfolg war sein Sieg im 2004 Miller High Life Masters. Er sammelt Auto-Modelle des Ford Mustang, Match Box und Hot Wheels und bastelt auch gern selbst an seinem 1996er Ford Mystic Cobra. Außerdem verbringt er viel Zeit während der Tour-Pause damit, sich Autoshows und Rennen der IRL (Indy Racing League), NASCAR und NHRA anzusehen. Er mag Livemusik und hört am liebsten Hardrock, Metal und alternative Musik. Seine Lieblingsgruppen sind TOOL, Godsmack und Metallica.

Danny hat auf seiner Website einige interessante Informationen, Bilder und Links zu Videos für seine Fans. Außerdem gibt es dort seine Shop 'DW Gear', in dem man die Hemden erwerben kann, die er auch selbst trägt und bekannt ist. Der Tätowierer und Freund von Danny, Stevie Lange hat die Hemden entworfen.
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Donnerstag, 21. Juni 2007

Ölmuster und andere Gemeinheiten

Der Gelegenheitsbowler interessiert sich wenig dafür, der fortgeschrittenere Bowler glaubt sein Spiel verlernt zu haben und der Ligaspieler probiert einen anderen Ball. So oder ähnlich könnte man die Situation beschreiben, wenn die Techniker der Hausbahn wieder mal ein neues Programm der Ölmaschine ausprobiert haben. Wenn das Oilpattern vom üblichen Muster abweicht, hat derjenige den Vorteil, der die Bahn lesen und sich umstellen kann.

Ist das nun bloß pure Gemeinheit oder steckt da Sinn und System hinter? Wenn man sich die Entwicklung des Bowlings mal ganz genau anschaut, wird man feststellen, wie abhängig dieser Sport von der Bahnpflege und dem verwendeten Bowlingzubehör ist. Durch die immer bessere Ausrüstung der Bowler sind inzwischen Spielschnitte möglich, die weit über dem liegen, was noch vor einigen Jahrzehnten gespielt wurde. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden die Ölmuster eingeführt.

Wer das Spiel und die Ergebnisse mancher Profis der PBA beobachtet, wird vielleicht nicht nur seine Freude dabei haben, sondern denkt vielleicht auch, dass die eigenen Ergebnisse nicht weit entfernt oder sogar ähnlich sind. Allerdings gibt es dabei zu bedenken, dass es bei der PBA - anstelle des Short- oder Longoilpatterns, die beispielsweise bei der FISB verwendet werden - 5 verschiedene Ölmuster gibt, auf die es sich einzustellen gilt.

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